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Die Stiftung

Mit der Gründung einer Stiftung kann Vermögen für einen bestimmten Zweck verselbstständigt werden.

Die Stiftung handelt über den Stiftungsrat als verantwortliches Organ und ist eine juristische Person. Errichtet wird die Stiftung durch eine notarielle Urkunde oder durch ein Testament. Die Stiftung muss, ausgenommen von der Familienstiftung und der kirchlichen Stiftung, zwingend im Handelsregister eingetragen werden.

Hauptsächlicher Verwendungszweck:

Verselbstständigung von Vermögen für einen bestimmten Zweck.

Anforderungen:

- Die Stiftung ist einer Aufsichtsbehörde zu unterstellen (ausgenommen Familienstiftung und kirchliche Stiftung).
- Stiftungsratstätigkeiten sind grundsätzlich ehrenamtlich. In der Regel werden Spesen nach Aufwand entschädigt und zusätzlich erbrachte arbeitsintensive Leistungen werden im Einzelfall angemessen entschädigt.
- Für eine gesamtschweizerische Stiftung verlangt die Praxis in der Regel mindestens ein Kapital von CHF 50‘000.–

Anzahl Personen:

- Gemäss der geltenden Praxis muss der Stiftungsrat aus mindestens drei natürlichen Personen oder Vertretern von juristischen Personen bestehen.
- Mindestens ein zeichnungsberechtigtes Mitglied des Stiftungsrates muss seinen Wohnsitz in der Schweiz haben.

Vorteile:

- Gutes Ansehen und hohe Glaubwürdigkeit.

Nachteile:

- Die Statuten können nur mühsam geändert werden. Dies muss durch die Aufsichtsbehörde auf Antrag des Stiftungsrates erfolgen.
- Sobald die Stiftung errichtet ist kann sie durch den Errichter nicht mehr widerrufen werden. Somit hat der Errichter keinen direkten Einfluss mehr auf das der Stiftung gewidmete Vermögen.

 

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